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Berufsnavigator am Nepomucenum: ( vorne v.l.) Theresa, Henrike, Marleen und Anika aus der Q1 im Beratunsgespräch, dahinter (v.l.) Jochen Theisen, Georg Kremerskothen, Wilfried Mohring, Angela Bülo, Thomas Borgert, Daniel Wahlers, Vanessa Lewe und Dr. Nicole Theisen.

Coesfeld.

„Ganz grob wusste ich, welche berufliche Richtung ich einschlagen will, Ab heute bin ich mir aber sicher, dass ich in der Wirtschaft aktiv werde“, berichtet Marleen, Schülerin des Nepomucenum nach der Berufsberatung. Dabei geht es um den Berufsnavigator, ein Netzwerk aus institutionellen Partnern und Förderern, an dem Schüler teilnehmen können. Der Navigator ist ein Computer-Verfahren, um Kompetenzen und Berufsorientierung auszuloten. Er soll helfen, Stärken der Schüler zu entdecken und sie so bei ihrer Berufswahl unterstützen.
Der Kreis Coesfeld setzt den Berufsnavigator als Projektträger – mit Unterstützung der Volksbanken, der Agentur für Arbeit und der Rotary Clubs – das neunte Jahr in Folge als Hilfe in Schulen ein. „Die Schüler sollen sich sicher in ihrer Berufswahl sein. Denn das ist eine wichtige Entscheidung“, erklärt Schulleiterin Angela Bülo.

In diesem Jahr nehmenzwölf Schulen im Kreis mit über 1000 Schülern an dem Projekt teil. „Ein Jahr vor Schulabgang werden die Schüler von uns beraten. Wir wollen ihnen die Chance geben, ihre Noten verbessern zu können, wenn sie sich beruflich orientiert haben“, sagt Jochen Theisen, Organisator des Projekts. Dafür kommen Berater aus der Region in Schulen und führen mit einer befreundeten Gruppe aus Teilnehmern jugendorientiert Tests mit anschließender Ergebnisbesprechung durch.

Theresa aus der Q1 hat an der Berufsorientierung teilgenommen und ist zufrieden. „Ich bin dankbar für die Hilfe und fühle mich in meiner Orientierung gestärkt. Trotzdem haben wir noch einen Plan B ausgearbeitet.“ Auch Henrike hat die Beratung gefallen. Sie habe anfangs „wenig Plan“ gehabt, wisse nun aber, in welche berufliche Richtung sie gehen möchte. Unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ werden Schüler landesweit in der wichtigen Lebensentscheidung unterstützt. „Wir müssen Kinder und Jugendliche an die Hand nehmen, damit sie nicht überfordert sind“, sagt Vanessa Lewe vom Gymnasium.
(S. Kuhlmann/AZ)
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